warum ich meine adventskränze binde und nicht klebe

Wenn ich im November die ersten Kisten mit Tannengrün, Koniferen und Ästen von „meinem“ Bauern hole, beginnt für mich die Adventszeit.
Mittlerweile weiss er ziemlich genau, was ich mag. Und ich darf kistenweise bestellen: regionales Grün, Äste und Naturmaterialien – genau so, wie ich sie für meine Adventskränze brauche.
Denn meine Adventskränze dürfen eines sein: natürlich. Und gerne ein wenig wild.
Ich binde das Grün von Hand um einen Strohrömer. Schicht für Schicht entsteht der Kranz. Ich mag es, wenn ein Ast seinen eigenen Weg nimmt, wenn nicht alles gleich lang ist und wenn am Ende noch sichtbar ist, womit ich gearbeitet habe.
Klebstoff gehört für mich nicht dazu. Ich möchte meinen Kranz nach der Adventszeit wieder auseinandernehmen können. Was aus der Natur kommt, soll möglichst wieder in den natürlichen Kreislauf zurückkehren dürfen.
Auch bei den Kerzen gehe ich meinen eigenen Weg. Statt vier Kerzen direkt auf den Kranz zu setzen, stelle ich eine grosse Kerze geschützt in einem Glas in seine Mitte. Das gefällt mir nicht nur gestalterisch – mir ist diese Lösung auch aus Sicherheitsgründen lieber.
Und dann darf entschieden werden:
klassisch oder grosszügig?
Denn manchmal darf ein Adventskranz ruhig etwas mehr Raum einnehmen. Viel Grün. Äste. Unterschiedliche Strukturen. Vielleicht etwas, das auf den ersten Blick gar nicht „perfekt“ gewachsen ist.
Gerade das macht ihn für mich schön.
In meinen floralen Auszeiten im Advent zeige ich dir, wie du deinen eigenen Kranz bindest. Du brauchst keine Vorkenntnisse. Ich bereite die Materialien vor, zeige dir die Handgriffe und begleite dich bei der Gestaltung.
Wie dein Kranz am Ende aussieht, entscheidest du.
Vielleicht klassisch. Vielleicht grosszügig. Vielleicht ein bisschen wilder, als du es dir vorher vorgestellt hast.
Hauptsache, er ist deiner.
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